Samstag, 23. August 2014

Italien, wir kommen ;-), nur noch ein paar Tage.

Die Vorbereitungen für den Italien Törn mit vier anderen Crews aus dem FS22-Forum (http://friendship22.ning.com) sind so gut wie abgeschlossen. Das Packen kann beginnen. Aber der Reihe nach:

Am Montag verholten wir mit Womo und voller Fraktionsstärke (Skipper, Co-Skipper und Anton) zum Teich und nutzen den Montagnachmittag nochmal zum Segeln: guter 3er, in Böen satter 5er.
Ein schöner Abschied vom Brombachsee für diese Saison, denn ob es nach Italien nochmals für einen Monat reingeht, ist sehr vom dann prognostizierten Wetter abhängig.

Am Dienstag morgen war die Nacht um 0700 vorbei, denn ab dann liefen die Vorbereitungen fürs Kranen. Der mit neuem TÜV-Segen versehene Trailer musste abgeholt werden und zum Kranplatz gefahren werden und Snoopy wurde von Enderndorf nach Pleinfeld gesegelt, denn dort wird gekrant. Dann wollte der Co-Skipper, da ja leider nicht beim Italientörn dabei, noch mal auf den Teich raus. Der Wind, wie bestellt, gut und stetig, bereitet ein schönen Ausklang.

Am Mittwochmorgen waren die 3 Stunden vor dem Krantermin um 1100 im Nu vorbei, da die Segel und das laufende Gut demontiert werden mussten und dann auch noch unser beider Liebling, der Mast und sein kleines Brüderchen, der Baum. Aber 1050 waren wir fertig und lagen brav verholt an der Kranmauer. Das auskranen war schnell erledigt und Snoopy stand zur Sonderbehandlung durch den Co-Skipper am Hochdruckreinigerplatz:










Um die Aufgabe brauche ich mich nicht bewerben, die gibt Elli niiiieeeee aus der Hand ;-). Dann wurde Snoopy verzurrt und zum Jens gefahren:










Dann Fahrzeugwechsel, Anton rüber in den Benz und meine beide Mitstreiter verliessen mich und fuhren wieder heim, denn Elli hat am Wochenende was besseres vor, als am Boot zu schrauben, Sie geht mit Freundin in den Bay. Wald zum Wandern ;-).

Also verblieb ich mit Womo bei Jens zum Schrauben und verdrahten, denn ein wichtiges Teil und noch einige Kleinigkeiten mussten vor der Abfahrt verbaut etc. werden.










Mehr im nächsten Eintrag.

LG

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror
(written w/h Blogpress/iPad3)



Sonntag, 13. Juli 2014

Einmal für Anton, einmal für Herrle

Hej liebe Leser,

nicht immer ist auf meinem "Weiher" genügend Wind zum Segeln oder aber der Himmel öffnet mal ganz kurz die Schleusen (vorgestern 1800 innerhalb einer Stunde 35mm), puh.

Dann sitze ich halt unter Deck oder im Womo und lese zZ viel von der Adria (noch 46 Tage, freu)



oder aber raffe mich mal wieder auf, etwas zu werkeln.

Das Erste war mal die "Anton-Gangway". Dazu mussten die beiden Relingszüge vom Bugkorb bis zur ersten Relingsstütze auf Steuerbord abgegesenkt werden.
Dann bekam die Gangway an der Stegseite Rollen verpasst und bootsseitig wurden Gummistroppen montiert, mit denen der Halt am Bugkorb und der Klampe gewährt ist.
Die Praxiserprobung erfolgt in Kürze ;-).















Dann wurde das Steuerkabel für die EFOY-Brennstoffzelle von der stb Backskiste durch den Kleiderschrank, weiter unter den stb Stauschränken bis an die Trennwand zum Vorschiff verlegt.

Irgendwie haben sich alle Räumlichkeiten in den letzten Jahren verkleinert, sind geschrumpft, böse Zungen behaupten, ich hätte mein Volumen vergrößert ;-). Fakt ist, dieses Unterdeckgewerkel in engen Räumen oder Überkopf ist ganz schön anstrengend. Werde mir mal zusätzlich eine Brille mit festen Werten gönnen müssen, eine Gleitsichtbrille ist bei diesen Krabbelarbeiten einfach nicht geeignet.

Aber jetzt ist das Kabel verlegt und die endgültige Position wird im Betrieb definiert, denn in der Nähe liegt ja die Wirelessstation der tacktick-Anlage und die darf nicht gestört werden.
Wird schon klappen.




Freue mich schon auf die Unabhängigkeit in Sachen Energie
beim Ankern in der dänischen Südsee oder den schwedischen Schären im nächsten Jahr. Denn dieses "jeden zweiten Tag in einen Hafen müssen wegen Strom" hat schon gewaltig genervt bei meiner Reise in 2013.

Liebe Grüße
Walter

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror
(written w/h Blogpress/iPhone5)

Donnerstag, 24. April 2014

Einhand mit achterlichem Wind .....

..... hat man in der Regel nur eine Chance gut und ohne Blessuren anzulegen.

Aber in der Regel hat man mindestens zwei Leinen zu belegen plus Pinne und Motor, die bedient werden müssen ;-(. Also musste hier optimiert werden.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, so lautet ein gern zitiertes Sprichwort:


























Per einem Klick kann ich somit die Spring- und die Achterleine belegen. Und wenn nötig per Hand oder Bootshaken die weiße Hilfsleine am Schwimmausleger greifen.

Diese hat aber eigentlich eine andere Aufgabe beim Ablegen. Aber um das zu schildern muss erst der noch fehlende Beschlag geliefert werden, dann erfolgt hier die Auflösung ;-).

Auch muss vorne an BB die Gefahrenstelle (letztes Foto) mit einem Fender abgesichert werden.

Heute war ein schöner Segeltag mit gesamt ca. 7 Nm auf meinem "Meer" und Wind zwischen 4-15 Kn., was Snoopy in der Spitze mit 6,5 Kts. belohnte. Und Sonne genug, dass die Haut wieder spannt.

Morgen geht's wieder zurück ins Steinhaus, da fürs Wochenende Regen gemeldet wird und nächste Woche auch Anton seinen ersten Auftritt hat ;-).

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror
(written w/h Blogpress/iPhone5)