Dienstag, 1. November 2011

Alles unter Dach und Fach

Mit etwas Verzögerung hat Snoopy den Sprung aus der Garageneinfahrt in sein Winterdomizil geschafft ;-).
Dieses Mal ist ein "Durchfahrtsplatz" eingenommen worden, d.h. das ich gerade durch die Halle rangieren kann und nicht zurück setzen musste.
Ja und jetzt genieße ich die ersten Tage des Sinnierens, was und wie ich was in den Wintermonaten angehen werde. AF ist klar, GFK Polieren und Wachsen ist klar. Aber wie und wo baue ich die Eberspächer D2 ein, wie verlege ich die Luftschläuche. Kommt die EFOY, ja oder nein. Wenn ja, wo platzieren und den Tank, sowohl Diesel und auch Methanol.
Aber eigentlich sollte man (ich) sich alles nochmal auf der Boot in Dlf. ansehen und noch Prozente raushandeln.
Ooohhh Mann, da kriegste doch nen dicken Kopf ;-).
Na jetzt mal viel lesen und googlen und in den altbekannten Foren viele Fragen stellen. Dann wird es schon werden ;-).
So noch ein paar Fotos von Snoopy unterm Dach und dann neue Palstek lesen.
LG Walter

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Snoopy an Land und der Dauerregen beginnt ;-(

Heute, 19.Okt. sitzen wir nach zwei arbeitsreichen Tagen beim Frühstück und draußen regnet es die berühmten Bindfäden.

Wir sind froh, das passende Wetterfenster fürs Kranen genutzt zu haben, denn heute ist den ganzen Tag Regen angesagt und kalt ist es obendrein.

Wir sind am Montagmittag zum Brombachsee rausgefahren und haben bis zum Abend alles abgebaut, so dass nur noch der Mast und die Takelage stand. Dann sind wir noch nach Pleinfeld gefahren und haben bei dem dortigen Metzger das warme Abendessen gekauft. Der letzte Abend in der Kajüte von Snoopy war wieder heimelig und hat immer wieder was von Abenteuer, obwohl im Hafen von Ramsberg unter den Mastkran ;-).

Um 6 Uhr am darauffolgenden Morgen - also gestern, Dienstag - klingelt der Wecker meines iPhones und draußen ist es noch stockfinster. Außer uns regt sich im ohnehin schon leeren Hafenbecken nichts. Also erstmal Katzenwäsche und im warmen Boot, 18° Grad ( dank des Elektroheizers ) erst mal Kaffee machen und frühstücken. Dann Schotten hoch und die paar Meter bis zum Mastkran per Elektro-AB "als letzte Seefahrt" gemacht - schnief - :-).

Beim Mastlegen haben wir beide nach dem Malheur im letzten Jahr immer noch ordentlich Respekt. Aber alles lief gut und Snoopy stand um 1100 auf dem Trailer.

Die dann folgende Hochdruckwäsche des Unterwasserschiffes ist immer für Elli reserviert, da lässt sie mich nicht ran. Dann noch Snoopy festzurren und es kann los gehen. Die 65 km bis in die Garageneinfahrt sind eigentlich zu kurz, um wieder ein Gefühl fürs Gespannfahren zu entwickeln.

Also doppelt aufpassen, da nur die Hälfte Autobahn oder Bundesstraße ist und der Rest Landstraße, Ortsdurchfahrten und jede Menge neue Kreisverkehre ;-(.

Wie der geneigte Leser/in schon vermutet hat, ging alles gut und es wurde auch noch gleich von Elli der Rumpf ab Wasserpass bis zur Fussreling gereinigt, nachdem ich den Trailer aufgebockt und ausgewassert hatte.

Jetzt wird noch alles rausgeräumt, was in der Winterhalle das Handwerkern behindert oder trotz Entfeuchterbox leiden könnte, also Polster, Gardinen, Kissen etc. .

Ja und dann beginnt sie, die Bastel-, Werkel- und Tüftelzeit. Aber vorher wird der neu eingerichtete Segelkellerraum eingeräumt und dabei gleich Mal alles durchsortiert. Also ihr seht, die Winterzeit wird nicht langweilig.

Und zum Schluß wie immer ein paar aktuelle Fotos vom Kranen unserer Snoopy.

Viele Grüße Elisabeth und Walter


Snoopy am Mastkran vor der "Enthauptung ;-)"


Jetzt verliert sie den Kontakt zu ihrem Element


Elisabeth steht unter  "Hochdruck"


Das überlebt nur noch wirklich haftendes Antifouling 


Na, da kann ich doch fast schon mit dem
polieren beginnen, oder ??

Sonntag, 11. September 2011

Und darum lohnt sich der Aufwand

Schon mehrfach wurde ich gefragt, ob sich denn für 6-8 Wochen Süßwassersegeln der Aufwand des Kranens und des Auf- und Abriggens überhaupt lohnen würde.
Ich und die Capitane sagen eindeutig ja, besonders, wo sie dieses Jahr nicht mit auf die Ostsee konnte.
Gestern waren es wieder so 6 Stunden Segeln bei schönstem Wetter und Binnenwindverhältnissen, sprich 26° und 2-3 Bft.
Da wir nur eine Stunde Anfahrt zum See haben, machen wir das auch mal für einen halben Tag. Eigentlich mindestens zwei mal die Woche.
Auch häufiger mal mit Übernachtung, wenn es nicht ganz so warm während des Tages war.
Ankern am Abend mit Schwimmen und anschließendem Cockpitessen bei Kerzenschein, dafür lohnt es das alle Mal.
ps: Schreibe diesen Beitrag mit dem endlich erhältlichen iPhone Blogger Proggy, um auch gleich die Photos vom iPhone nutzen zu können. Hoffe es funzt.
Liebe Grüße
Elli und Walter