Nachdem bereits Fragen zu evtl. Untergangszenarien die Runde machten, will ich vorab nur kurz berichten: - Törn gut abgeschlossen und in Arnis wieder wohlbehalten eingelaufen. - ich bin zZ mit Landyacht im Allgäu und demnächst im Marktgräflerland. - Kedde macht mit Traudel die dän. Südsee unsicher.
Die Tage von Stenungsund bis Arnis werden nachgepflegt, wenn ich wieder zu Hause weile.
Haben uns nach zwei, oder waren es gar drei Regentagen in Falkenberg wieder losgerissen ( ach wie schön, wenn man etwas mehr Zeit hat und die Wochentage nicht mehr genau weiss ;-) ) und sind bis nach Varberg in den Stadt/Fischereihafen motort.
Die Überfahrt auf den 22 nm war bei achterlicher Welle mit 2,5 Metern eine blöde Schaukelei. Das Porzellan und die Weingläser haben es aber GsD ohne Bruch überlebt, der Inhalt der Kabinen wurde aber neu sortiert ;-).
In Varberg haben wir dann erst Mal eine Wellenberuhigung abgewartet, ehe wir in einem Schlag in eine Ankerbucht vor dem Hafen von Vrångö wiederum nur motoren konnten. Hier haben wir zwei Ankerversuche gestartet und wieder abgebrochen, da der Anker wegen Schlick und Vergrasung ums Verrecken nicht halten wollte. Also sind wir dann in den Hafen eingelaufen.
Dieser war bereits ziemlich belegt. Wir schrieben den 19.06., und damit schaute der 21.06. mit der Mittsommerfeier bereits um die Ecke. Wir also unser erstes Heckankermanöver mit Tinchen sauber erledigt.
Dann fuhr ein Schiff nach dem anderen in den Hafen ein und nach drei Stunden passte zwischen die Schiffe kein Schuhkarton mehr rein. Und die Schweden sind bezüglich des "Reinzwengens" nicht sehr zimperlich. Musst schon selber schauen und abwähren, sonst kann es auch mal eine derbe Katsche ins GFK geben. Haben aber alles gut gemeistert.
Am 20.06. ging es ab ca. 10:00 Uhr weiter mit Hafeninput. Da wurden an den Längsseiten die Päckchen gebaut, zwischen drei bis zu sieben 35 - 50 Füsser aneinander. Bratzen und Affenfelsen bunt gemischt. Auch die Fischerboote wurde eingebunden. Die hatten damit bis 22.06. keine Chance mehr raus zum Fischen zukommen.
Insgesamt mal wieder ein schönes und interessantes Erlebnis. Am 19. und 20. wurden auf dem Steg die Bänke und Tische zusammengestellt und gegrillt, was die Kohle hergab. Ab 16:00 bis 23:00, dazu Wein, Weib und Gesang, aber ohne Auswüchse. Und um 24:00 war einigermaßen Ruhe.
Danach haben wir noch zwei Regen-/Windtage abgewartet und sind gestern, den 24.06. hier nach Högö aufgebrochen. Diese Ankerbucht ist sehr beliebt, da sie direkt neben der Hauptstrecke nach Marstrand liegt. Am ersten Abend haben wir geankert, hier hat der Grund gehalten und heute morgen haben wir an den Fels verlegt, weil der Wind diese Nacht auf West drehen soll und da sind wir am Fels geschützter.
Am Morgen haben wieder zum zweiten Mal unsere Robbe auf ihrem Felsen geschehen. Gestern hat eine Möwe der Robbe im Sturzflug ihren Fische gemopst, wir haben uns fast Tod gelacht. So ist halt die Natur ;-).
Gestern Abend gab es Hähnchen vom Cobbgrill. Kedde, hast Du gut gemacht, hat super geschmeckt. Danke.
Morgen wollen wir weiterziehen, und zwar durch den Hakefjord hinauf nach Orust. Henan etc. ist unser nächstes Etappenziel.
Nun wie immer ein paar Bilder und zwei kleine Videos, denn es geht hier nur per UTMS-Verbindung, aber dank 3Netz ohne Roamingkosten ;-)
Das war der Veranstaltungsterminplan ;-)
Musik wurde leider durchs Quatschen übertönt
Linker Hand liegen wir an der Felsringen ;-)
Kedde "kartografiert" unser Eiland ;-)
Tinchen am Fels
Sieht gut aus oder !?!!
Hier war der Durchbruch zum Kattegatt ;-) Habe die Schäre mit Schlauchi patrolliert.
Liebe Grüße
Walter und Kedde
wie immer mobil erstellt mit iPhone 5 oder iPad 3 ;-)
Hallo liebe "Mitsegler/innen",
der Guldborg Sund und Gedser sind es nicht geworden - wir sind direkt an Stubbeköbing vorbei nach Klintholm, halb motort/halb gesegelt. Von dort gleich weiter nach Drägör, vor den Toren von Kopenhagen.
Dort haben wir uns einen Hafentag mit Stadtbesichtigung gegönnt. Den Stadthafen, Christianshavn haben wir per pedes erkundet. Es ist dort schon verdammt beengt und mit 35 Fuss wollte der Skipper da nicht rein - verstehe ich - mit Snoopy wäre es vll. gegangen, ein Plätzchen zu finden. Aber hüggelig ist es dort schon.
Dann noch durch den Park des Stadtschlosses gelaufen und mit dem Bus, der rappelvoll war, wieder raus nach Drägor. In der Röggeri dort gibt es übrigens superleckeren Räucherfisch für einen annehmbaren Geldbetrag.
Dann weiter nach Råå, einer riesigen Marina vor den Toren von Helsingborg. Dort haben wir getankt und zwei Übernachtungen wegen Starkwind aus Norden verbracht und da wollen wir ja hin, nur nicht immer per Maschine.
Sind als "gute Deutsche" ;-) natürlich zu Lidl gelaufen zum Einkaufen, aber auch, um mal wieder die Beine zu fordern ( einfach 3,5 km ).
Dann weiter raus aus dem Sund und bis nach Torekov, wir hatten nur ein Wetterfenster von einem Tag. Dann kam wieder ordentlich Wind und Regen, zwei Tage nass und 6-7 Bft., in Böen 8.
Da waren wir im Hafen hinter einer hohen Mole sicherer. Zwei mal wurden vom schwedischen DGzRS Segler in den Hafen geschleppt.
Gestern haben wir das nächste Wetterfenster nach Falkenberg genutzt und sind die 30 nm bei west/südwestlichem Wind nur mit Groß "Platt vor dem Laken" mit 5-7Knoten abgegeigt. Mich als 22Füssler verwundert immer noch, dass "Dickschiffe" auch so schön geigen können wie meine Snoopy .
Am Abend kam wieder der Regen, aber wir hatten unseren Grillabend in weiser Voraussicht bereits abgeschlossen und saßen gut geschützt unter der Kuchenbude. Die anschließende Nacht war nass, windig und laut.
Heute morgen schien sogar die Sonne ein wenig, aber jetzt, 1130 zieht es sich wieder zu und der Regen wird nicht lange auf sich warten lassen.
Morgen früh geht es nach Varberg und von da, so wie die Wettervorschau es zeigt nach Donsö oder Vrangö und damit hätten wir die untersten Schäreninseln vor den Toren von Göteborg erreicht.
Und hier wie immer ein paar visuelle Eindrücke:
Der Gästhamn "Pavillion"
Tinchen in Bestlage in Falkenberg ;-)
Christianshavn mitten in Kopenhagen
Manche Boote werden zum Anbaugebiet ;-)
Kedde in der Backskiste auf Tauchstation ;-)
Das war der wasserspuckende Übeltäter,
das Vakuumventil des äußeren Kühlkreislaufes.
Spukt jetzt in eine große PET-Flasche ;-)
Das spürten wir auch in Torekov 8O