Sonntag, 13. Juli 2014

Einmal für Anton, einmal für Herrle

Hej liebe Leser,

nicht immer ist auf meinem "Weiher" genügend Wind zum Segeln oder aber der Himmel öffnet mal ganz kurz die Schleusen (vorgestern 1800 innerhalb einer Stunde 35mm), puh.

Dann sitze ich halt unter Deck oder im Womo und lese zZ viel von der Adria (noch 46 Tage, freu)



oder aber raffe mich mal wieder auf, etwas zu werkeln.

Das Erste war mal die "Anton-Gangway". Dazu mussten die beiden Relingszüge vom Bugkorb bis zur ersten Relingsstütze auf Steuerbord abgegesenkt werden.
Dann bekam die Gangway an der Stegseite Rollen verpasst und bootsseitig wurden Gummistroppen montiert, mit denen der Halt am Bugkorb und der Klampe gewährt ist.
Die Praxiserprobung erfolgt in Kürze ;-).















Dann wurde das Steuerkabel für die EFOY-Brennstoffzelle von der stb Backskiste durch den Kleiderschrank, weiter unter den stb Stauschränken bis an die Trennwand zum Vorschiff verlegt.

Irgendwie haben sich alle Räumlichkeiten in den letzten Jahren verkleinert, sind geschrumpft, böse Zungen behaupten, ich hätte mein Volumen vergrößert ;-). Fakt ist, dieses Unterdeckgewerkel in engen Räumen oder Überkopf ist ganz schön anstrengend. Werde mir mal zusätzlich eine Brille mit festen Werten gönnen müssen, eine Gleitsichtbrille ist bei diesen Krabbelarbeiten einfach nicht geeignet.

Aber jetzt ist das Kabel verlegt und die endgültige Position wird im Betrieb definiert, denn in der Nähe liegt ja die Wirelessstation der tacktick-Anlage und die darf nicht gestört werden.
Wird schon klappen.




Freue mich schon auf die Unabhängigkeit in Sachen Energie
beim Ankern in der dänischen Südsee oder den schwedischen Schären im nächsten Jahr. Denn dieses "jeden zweiten Tag in einen Hafen müssen wegen Strom" hat schon gewaltig genervt bei meiner Reise in 2013.

Liebe Grüße
Walter

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror
(written w/h Blogpress/iPhone5)

Donnerstag, 24. April 2014

Einhand mit achterlichem Wind .....

..... hat man in der Regel nur eine Chance gut und ohne Blessuren anzulegen.

Aber in der Regel hat man mindestens zwei Leinen zu belegen plus Pinne und Motor, die bedient werden müssen ;-(. Also musste hier optimiert werden.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, so lautet ein gern zitiertes Sprichwort:


























Per einem Klick kann ich somit die Spring- und die Achterleine belegen. Und wenn nötig per Hand oder Bootshaken die weiße Hilfsleine am Schwimmausleger greifen.

Diese hat aber eigentlich eine andere Aufgabe beim Ablegen. Aber um das zu schildern muss erst der noch fehlende Beschlag geliefert werden, dann erfolgt hier die Auflösung ;-).

Auch muss vorne an BB die Gefahrenstelle (letztes Foto) mit einem Fender abgesichert werden.

Heute war ein schöner Segeltag mit gesamt ca. 7 Nm auf meinem "Meer" und Wind zwischen 4-15 Kn., was Snoopy in der Spitze mit 6,5 Kts. belohnte. Und Sonne genug, dass die Haut wieder spannt.

Morgen geht's wieder zurück ins Steinhaus, da fürs Wochenende Regen gemeldet wird und nächste Woche auch Anton seinen ersten Auftritt hat ;-).

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror
(written w/h Blogpress/iPhone5)

Sonntag, 20. April 2014

Das Warten auf die Ostergans....

gibt mir die Zeit, etwas über die erste Woche an und auf Snoopy zu erzählen.

Es ist zwar immer das Gleiche, was nach dem Wassern meines Segelbootes zu tun ist, aber diesmal liegen zwei Jahre dazwischen, weil ich ja 2013 Gast auf der Tinchen war und zwei Jahre sind eine lange Zeit, wenn es zB um die Leinenwege bei Zweileinenreff geht ;-).

Das gute zuerst: Nach vier Tagen ohne jegliche Hektik, teils nur 2-3 Stunden pro Tag (es war ars..kalt und windig, also noch kälter) und einer ebenso schönen warmen Bleibe in der Mupfel(Womo) ist alles ohne Blessuren an Ort und Stelle.

Als erstes musste Snoopy natürlich an seinem neuen Liegeplatz ordentlich verzurrt werden, denn hier wird er bis mindestens Ende August liegen. Noch nicht optimal, wie ich nach dem ersten Soloschlag feststellte. Als Einhänder ist das Anlegen bei achterlichem Wind > 3Bft ohne fest abgelängte Spring und Heckleine zu "ergebnisoffen" und muss angepasst werden ;-).

Auch fiel mir erst beim Maststellen wieder auf, dass es ja beim Abriggen in Navekvärn platsch gemacht hatte und der Splint der Harkenrollanlage sich in die Ostsee abgesetzt hatte. Also mußte ein Neuer (besser zwei ;-) ) bestellt werden. Geht zwar problemlos per Telefon beim Schiffsausrüster meines Vertrauens ( http://www.segelsportzentrum.de ), abholen heisst aber immer 1 Stunde Fahrt mit der Mupfel (Womo) und dazu muss vorher alles aufgeräumt werden, was nicht flugfest in Kurven oder beim Bremsen ist. Aber jetzt genug gejammert, mache ich ja alles freiwillig ;-).

Danach wurde "begonnen" unter Deck die ersten Anlieferungen zu verstauen. Auch binnen sollte ein gewisser "ich hab es, glaube ich, dort verstaut"- Ansatz zutreffen ;-).
Aber auch hier bedarf es der Optimierung.

Aber das schönste war natürlich der erste kurze Schlag mit Snoopy.
Auf Anhieb, quasi ohne langen Anlauf, mit der ersten leichten Bö über 15 Kts. neigte sich Snoopy kurz um ein paar Grad und passierte die 6 Knoten auf der nach oben offenen Scala ;-). Ich meine einen Freudenjauchzerer vernommen zu haben, der nicht von mir kam.

Bilder, Bilder und Bilder:
































Und ein kleines Video:



YouTube Video




In diesem Sinne auf eine tolle Saison 2014
Walter, Anton, Snoppy und die Mupfel

Ich freue mich auf morgen und alles, was ich noch nicht kenne. ;-)
Walter aka mirror